Praxis für Klassische Homöopathie Freising
Gisela Weigl, Heilpraktikerin
 

Homöopathie

Klassische Homöopathie - Lehre

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode.

Sie wurde von dem sächsischen Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet.
Im 'Organon der Heilkunst' hat Samuel Hahnemann die Lehre der Homöopathie niedergelegt.
In den 'Reinen Arzneimittellehren', die von 1811 bis 1839 entstanden, erforschte er die Arzneimittelwirkungen an Gesunden.

’Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt’
Die Grundlage der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip: Das heisst, dass eine Substanz, die in der Lage ist bei einem Gesunden bestimmte Befindensveränderungen hervorzurufen, ähnliche Symptome bei einem Kranken heilt. Hahnemann erkannte, dass z.B. China officinalis (Chinarinde) bei einem Gesunden ähnliche Beschwerden wie bei einem Wechselfieber bewirkt und China im Krankheitsfall die Symptome eines echten Wechselfiebers heilen kann.

Potenzierung – Verdünnung:
Potenzierung nennt man die stufenweise Verdünnung und Verschüttelung einer Arznei. Bei seinen Forschungen erkannte Hahnemann, dass kleinste Arzneimittelgaben oftmals eine viel stärkere Wirkungen hatten als grosse. Daraus entwickelte er das Prinzip der potenzierten, durch Verdünnung wirksamen Heilmittel, das bis heute in der homöopathischen Therapie angewandt wird.

Potenzen:
Es gibt C-, D- und LM (Q)-Potenzen, die in fester Form (Globuli) oder in flüssiger Form (Dilutionen) verabreicht werden.

D-Potenz:     Verdünnung 1 : 10  
C-Potenz:     Verdünnung 1 : 100  
LM-Potenz:     Verdünnung 1 : 50 000  

Arzneimittel – Ausgangsstoffe
Ausgangsstoffe für die in der Homöopathie verwendeten Arzneien erhält man aus dem gesamten Reich der Natur.
Pflanzenreich:
z.B. Arnica montana (Bergwohlverleih), Pulsatilla (Küchenschelle), Veratrum album (Weisse Niesswurz)
Tierreich:
z.B. Apis mellifica (Honigbiene), Lachesis (Buschmeister-Schlange), Sepia (Tintenfisch)
Mineralreich:
z.B. Natrium muriaticum (Natriumchlorid), Silicea (Kieselsäure), Sulphur (Schwefel)
Metalle:
z.B. Aurum (Gold), Cuprum (Kupfer), Ferrum (Eisen)

Lebenskraft
Laut Hahnemann sind nicht Krankheitserreger die eigentliche Krankheitsursache, sondern die verstimmte Lebenskraft, die den Nährboden für verschiedene Krankheiten bietet. Deshalb ist die Aufgabe der homöopathischen Arzneimittel, die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht zu setzen und die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen.

Wodurch kann es zu einer Verstimmung der Lebenskraft kommen?
Laut Hahnemann fallen darunter u.a.
• Heftige körperliche Eindrücke wie Unfall, Verletzungen
• Heftige psychische Eindrücke wie starke Freude, starke Trauer, Schock
• In stetigem Verdruss leben
• Erkältungen, Erhitzungen, Strapazen, Verhebungen
• Mangel an Bewegung oder frischer Luft
• Übermässige Körper- und Geisteranstrengungen

Genetische Disposition – Miasmatik
Bei der Wahl des Arzneimittels ist die genetische Disposition, d.h. die familiäre Vorbelastung ebenfalls von grosser Wichtigkeit. Deshalb werden in der Anamnese auch Fragen zu Erkrankungen der Eltern und Grosseltern gestellt.




© 2010 Gisela Weigl
Heilpraktikerin, Klassische Homöopathie
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