Praxis für Klassische Homöopathie Freising
Gisela Weigl, Heilpraktikerin
 

Anwendungsgebiete

Akute Krankheiten
Eine akute Erkrankung wie z.B. ein Schnupfen, Husten oder Durchfall befällt den Körper plötzlich und er reagiert mit Nasensekret, Schleim und Durchfall. Hier zeigt ein gut gewähltes Mittel oftmals schon nach kurzer Zeit seine Wirkung.

Chronische Krankheiten
Die Behandlung bei chronischen Fällen dauert länger - manchmal Monate bis Jahre. Aber gerade in diesen Fällen kann die Homöopathie sehr erfolgreich eingesetzt werden, wie z.B. bei chronischer Infektanfälligkeit, Migräne, allergischen Erkrankungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Ängsten, depressiven Verstimmungen.
Hier bedarf es der Geduld beim Patienten und beim Behandler. Der Patient sollte auch bereit sein, sich mit den Gesetzmässigkeiten der Homöopathie zu befassen, so dass er versteht, dass es sich um den richtigen Heilungsverlauf handelt, wenn es es z.B. nach Mitteleinahme zu einer Erstverschlimmerung kommen kann oder im Behandlungsverlauf frühere Symptome, z.B. unterdrückte Ausschläge, wieder auftauchen. Hier ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Patient Therapeut wichtig.

Heilungsverlauf - Hering'sche Regel
Nach Constantin Hering (1800 - 1880) bezeichneter Heilungsverlauf einer chronischen Krankheit:
- von innen nach außen - z.B. Verschiebung der Symptome von der Lunge auf die Haut
- von wichtigen zu weniger lebenswichtigen Organen - z.B. vom Herzen zu den Verdauungsorganen
- von oben nach unten - z.B. Verlagerung der Symptome vom Kopf zu den Extremitäten
- die kurzfristige Wiederkehr alter Symptome in umgekehrter Reihenfolge ihres ersten Auftreten

Grenzen der Homöopathie
Voraussetzung für das Wirksamwerden einer homöopathischen Arznei im Sinne einer Heilung sind:
- ein intakter Regulationsmechanismus, d. h. die Lebenskraft des Patienten kann noch auf den Reiz der Arznei reagieren
- eine intakte Organstruktur - d. h. Gewebe und Organstrukturen sind noch nicht zerstört
Aber selbst dort, wo sie nicht mehr heilend wirken kann, unterstützt und lindert die Homöopathie.

Mögliche Heilungshindernisse
Auch beim passenden homöopathischen Mittel kann die Heilung durch bestimmte Faktoren behindert werden.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Genuss- und Reizmitteln wie z.B. Kaffee, Schwarztee, aber auch ätherischen Ölen wie Pfefferminz, Menthol, Eucalyptus. Sie können die Wirkung von homöopathischen Arzneien stören oder verkürzen.
Aber auch zu vieles ungesundes Essen, extreme Diäten, zu wenig Bewegung und zu viel Stress in Schule, Beruf oder Familie schwächen die Lebenskraft und können einen Einfluss auf den Heilungsverlauf haben.
Deshalb wird der Therapeut mit dem Patienten individuell absprechen, wie durch gezielte Massnahmen die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel unterstützt werden kann.

© 2010 Gisela Weigl
Heilpraktikerin, Klassische Homöopathie
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